Prüfschema der Datenschutzkonferenz (DSK) für den Einsatz von „Windows 10"



Windows 10 prüfen !

Da hat die „Datenschutzkonferenz" (DSK) mal wieder einen rausgehauen ! Aktuell liegt nun ein Prüfschema der DSK für den Einsatz des Betriebssystems „Microsoft Windows 10" (W10) vor.


Hierzu heißt es in der Einleitung
:

„[…] Das vorliegende Prüfschema soll Verantwortliche, die Windows 10 bereits einsetzen oder dies beabsichtigen in die Lage versetzen, eigenständig die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben der DSGVO in ihrem konkreten Fall zu prüfen und zu dokumentieren.[…].

Vereine sind „Verantwortliche" und sie setzen als Betriebssystem W10 ein, d.h. auch die Vereine sind Adressaten dieser Veröffentlichung der DSK.


Auf S. 9 liefert die DSK dann auch ihre Begründung:

„[…] Für die Auswahl eines Betriebssystems ergibt sich […] für die Verantwortlichen, dass sie unter den auf dem Markt verfügbaren Betriebssystemen nur diejenigen einsetzen dürfen, welche die Datenschutzgrundsätze einhalten und dies im Rahmen der Rechenschaftspflicht dokumentieren müssen. Sofern diese Anforderungen nur durch ein Betriebssystem auf dem Markt erfüllt würden, stünde dem Verantwortlichen kein Entscheidungsspielraum bei der Auswahl zu. Sofern mehrere Betriebssysteme diese Anforderungen erfüllen oder durch eine entsprechende Konfiguration oder zusätzliche technische und organisatorische Maßnehmen erfüllen können, kann der Verantwortliche aus datenschutzrechtlicher Sicht frei zwischen diesen Betriebssystemen wählen. Beim Einsatz von Windows 10 hat der Verantwortliche hinsichtlich des Nachweises der Einhaltung der Grundsätze des Art. 5 Abs. 1 DS-GVO die Konfigurationsmöglichkeiten und damit einhergehenden Datenübertragungen an Microsoft kritisch zu würdigen.[…]"

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Web-Browser ist nicht gleich Web-Browser


Vereinsarbeit ist ohne Internet nicht mehr denkbar. Wir alle nutzen dazu, wie 
selbstverständlich, Web-Browser wie Mozilla Firefox, Google Chrome, Microsoft Internet Explorer oder Microsoft Edge. Hinzu kommen in der Regel Erweiterungen und die Nutzung externer Bibliotheken des Betriebssystems oder dritter Parteien. Wir können daher gar nicht wirklich verhindern, dass dabei auch Daten aus nicht vertrauenswürdigen Quellen geladen werden. Diese Daten aber können Viren,Trojaner, Spyware, etc. enthalten. Es ist daher fast schon eine Binsenweisheit, dass das Surfen im Internet grundsätzlich ein Risiko für unsere Daten darstellt. Es ist also ratsam, seinen Browser sorgfältig auszuwählen.

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Und wie war's?

Am Mittwoch, 18. September 2019, fand im "Wüstencafé" des Emilie-Wüstenfeld-Gymnasiums das 1. offene "After-Work-Treffen" des LSFH e.V. statt. Hierzu hatte der LSFH e.V. alle Funktionsträger aus Vereinen, schulpolitischen Gremien sowie Pädagog*innen eingeladen. In gemütlicher Runde wurden vielseitige Gespräche geführt und jeder Teilnehmende fand den richtigen Ansprechpartner vor Ort für seine konkreten Probleme und Wünsche. Herr Mario König-Hamel (1. Vorsitzender) stellte den Anwesenden die bereits bestehenden, funktionstüchtigen und regelkonformen Angebote für Verbandsmitglieder im Rahmen der LSFH-Förderprogramme "DigitalPaktVereine" und "DigitalPaktSchule" vor. Übereinstimmung bestand am Ende des 1. offenen "After-Work-Treffens" des LSFH e.V. darin, dass die (Kita-, Schul- und Förder-) Vereine und schulpolitischen Gremien in Zeiten zunehmender Digitalisierung und Globalisierung neue Lösungsansätze und Instrumentarien für die erfolgreiche Fortsetzung Ihrer ehrenamtlichen, schulpolitischen Arbeit benötigen.


Das nächste "After Work Treffen" findet statt am:

Donnerstag, 13. November 2019
19:00 - 21:00 Uhr


in den neuen Geschäfts-, Beratungs- und Schulungsräumen des LSFH e.V. im


WERKHEIM HAMBURG
Planckstraße 13
22765 Hamburg

Wir freuen uns auf Sie. Ihr LSFH e.V. 

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Fotografierverbot bei der Einschulung oder beim Schulabschluss ?


Jedes Jahr wieder haben die Bedenkenträger in Kitas und Schulen ihre hohe Zeit. Fotografierverbote werden unter Hinweis auf den Datenschutz durchgesetzt. Dass das Unsinn ist, sollte eigentlich längst klar sein, ist es aber nicht !

Daher nochmal:

Für das Fotografieren von Eltern bzw. Verwandten bei der Einschulungsfeier ihrer Schulanfänger ist i. d. R. davon auszugehen, dass die DSGVO keine Anwendung findet.[1]Die Fotos dürften zumeist nur dem eigenen bzw. familiären Fotoalbum dienen. Das Kunsturhebergesetz greift insoweit noch nicht, da es sich nicht auf das Erheben bzw. Speichern und private Nutzen von Fotos bezieht, sondern lediglich anwendbar ist, wenn sie verbreitet und zur Schau gestellt werden. Die sog. Haushaltsausnahme des Art. 2 Abs. 2 lit. c) DSGVO dürfte auch noch wirken, wenn die private Fotosammlung im Familienkreis gezeigt wird.

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© Bildquelle: pb_photograph-3380613_1920_autjor_gerd_altmann