Förderfonds Demokratie



Demokratie braucht Initiative


Für den Förderfonds Demokratie können sich ab sofort zivilgesellschaftliche Demokratie-Initiativen aus dem gesamten Bundesgebiet bewerben. Angesprochen werden Projekte, Initiativen und Ideen, die sich der offenen Gesellschaft und ihren demokratischen Werten verpflichtet fühlen, sich auf der Grundlage der Menschenrechte für das Gemeinwohl engagieren, die Dialogfähigkeit und Pluralität fördern und deren Arbeit ganz oder in Teilen durch freiwilliges bürgerschaftliches Engagement getragen wird. Jedes ausgewählte Projekt erhält für die Umsetzung des Vorhabens eine einmalige Förderung bis zu einer Höhe von 5.000 Euro.  

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Förderprogramme "DigitalPaktVereine" / "DigitalPaktSchule" ...



Die Förderprogramme "DigitalPaktVereine" und "DigitalPaktSchule" können durch alle Hamburger Kita-, Schul- und Fördervereine abgerufen werden. Mit Hilfe der Förderprogramme können förderberechtigte Zielgruppen über einen Zeitraum von maximal 2-4 Jahren im Digitalsierungsprozess, der DSGVO-Evaluierung sowie der Förderung der ehrenamtlichen Arbeit gefördert und qualifiziert unterstützt werden. Die Schwerpunktsetzung beider Programme liegt insbesondere in Aufklärungsarbeit, Wissensvermittlung, Schulung (zertifiziert), Beratung, einer praxisbezogenen Realisierungs - und optimalen Umsetzungsplanung sowie einer fortlaufenden Evaluierung in nachfolgenden Bereichen (Auszug):

  • Datenschutz im Ehrenamt
  • Datensicherheit haftungsfrei umsetzen
  • Datenschutzdokumentation
  • Medienkompetenz für das "Internet der Dinge" und Nutzung sozialen Medien für Öffentlichkeitsarbeit
  • Klimaneutrale Zusammenarbeit durch Einsatz digitaler Werkzeuge
  • Gesetzkonformes Verarbeiten, Speichern und archivieren von personenbezogenen Daten lt. DSGVO / BSI
  • Abmahnungen, Hacking sowie Zweckentfremdung vermeiden. Missbrauch von Websites verhindern
  • Einsatz anerkannter Sicherheitszertifikate und deren Nachweis
  • Realisierung hoher, prüfbarer und nachweislicher Sicherheitsstandards
  • Schulung(en) über die "Ehrenamtsakademie" in Modulen und Zertifizierung der Beteiligten


Erstmalig kann auch die:

  • Erstellung von Websites
  • Verwaltung von bestehenden Websites
  • Datenschutzkonformes Web- und Mailhostig
  • Nutzung und Einbindung einer Bildungscloud in der ehrenamtlichen Arbeit
  • Nutzung des Bildungsservers zur klimaneutralen Zusammenarbeit der Gremien


und andere digitale Funktionen unterstützt und gefördert werden. Mit diesen Förderprogrammen soll ausdrücklich die haftungsbelastete Arbeit der Verantwortlichen in den Vereinsvorständen und den ehrenamtlich engagierten Elternvertretungen gefördert und unterstützt werden. Für einen ersten Kontakt schreiben Sie uns über unser [ Kontaktformular ]

 

Nachhaltigkeit mit Sinn ...

Das Chancenpatenschaftsprojekt feierte seinen diesjährigen Chancenpatenschaftstandemtag
Über 100 Teilnehmer*innen folgten dem LSFH e.V.


Am Montag startete der erste Hamburger Chancenpatenschaftstandemtag bei strahlendem Wetter mit vielen gut gelaunten Kindern am Eingang des Wildparks Schwarze Berge. Eingeladen hatte der Landesverband der Kita-, Schul- und Fördervereine Hamburg (LSFH) e.V. und das Regionalteam der Stiftung Bildung. Es war ein kleines Dankeschön für die tolle Zusammenarbeit der letzten Monate und gab Raum zum gegenseitigen Kennenlernen und Austausch der Erfahrungen der Patenschaftstandems untereinander aus der Region Hamburg. Der Wildpark Schwarze Berge ist ein großzügig angelegter Park von 50 Hektar südlich von Hamburg mit vielen freilaufenden Tieren und auch weitläufigen, naturnahen Gehegen. Reges Interesse gab es bei den Wölfen, den Hängebauchschweinen und nicht zuletzt beim Streichelzoo. Am besten hatten es an diesem Tag wohl die Ziegen, die es sehr genossen, gekrault und gestreichelt zu werden. Alle waren mit großem Spaß unterwegs. Am Aussichtsturm trafen sich dann später alle wieder. Es gab Würstchen vom Grill mit Brot, Getränk und Eis und jede Menge gute Gespräche. Ein paar Originaltöne: „Sind wir wirklich alle eingeladen? Jeder von uns hat Würstchen und ein Eis – das ist echt toll!" „Wir sind hier ganz oft, aber mit so vielen Kinder macht es viel mehr Spaß!" „Sehen wir uns denn auch einmal wieder? Vielleicht in der Schule, wenn wir unser Projekt machen?" „Viele der Kinder kennen kaum die einheimischen Tierarten – vielen Dank, dass Sie diesen 
Ausflug ermöglicht haben."

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© Text- und Bildquelle: LSFH e.V.

Landesverband Hamburg unterstützt "Stiftung Bildung"



Der Landesverband der Kita-, Schul- und Fördervereine Hamburg (LSFH) e.V. unterstützt die "Stiftung Bildung" aktiv und ist durch Beschluss des Vorstandes der "Stiftung Bildung" per 12. August 2019 ordentliches Mitglied der Stiftungsversammlung. Der Landesverband begrüßt diese Entscheidung als Nachweis seiner positiven Entwicklung und der verbindlichen Arbeit aller Verbandsmitglieder in Hamburg. Wir wünschen uns eine weitere nachhaltige Zusammenarbeit durch das Zusammenbringen von leistungsstarken Synergien im Interesse der "Bildung" und einer effektiven und spürbaren Förderung, insbesondere der ehrenamtlich engagierten Menschen an der Basis vor Ort.


Vorstand
LSFH e.V. 

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© LSFH e.V.

Fotografierverbot bei der Einschulung oder beim Schulabschluss ?


Jedes Jahr wieder haben die Bedenkenträger in Kitas und Schulen ihre hohe Zeit. Fotografierverbote werden unter Hinweis auf den Datenschutz durchgesetzt. Dass das Unsinn ist, sollte eigentlich längst klar sein, ist es aber nicht !

Daher nochmal:

Für das Fotografieren von Eltern bzw. Verwandten bei der Einschulungsfeier ihrer Schulanfänger ist i. d. R. davon auszugehen, dass die DSGVO keine Anwendung findet.[1]Die Fotos dürften zumeist nur dem eigenen bzw. familiären Fotoalbum dienen. Das Kunsturhebergesetz greift insoweit noch nicht, da es sich nicht auf das Erheben bzw. Speichern und private Nutzen von Fotos bezieht, sondern lediglich anwendbar ist, wenn sie verbreitet und zur Schau gestellt werden. Die sog. Haushaltsausnahme des Art. 2 Abs. 2 lit. c) DSGVO dürfte auch noch wirken, wenn die private Fotosammlung im Familienkreis gezeigt wird.

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© Bildquelle: pb_photograph-3380613_1920_autjor_gerd_altmann

Transparente Zivilgesellschaft (ITZ)

Der LSFH e.V. ist seit 2019 Förderer der Initiative „Transparente Zivilgesellschaft" (ITZ). Der LSFH e.V. hat die Selbstverpflichtungserklärung der ITZ unterzeichnet. Zusätzlich werden die Jahresberichte mit Blick auf eine wirkungsorientierte Berichterstattung nach dem sog. „Social Reporting Standard" erstellt. Transparenz. Alle reden darüber aber was ist das eigentlich ? Zunächst einmal ist es ein Kulturschock, denn Transparenz ist in Deutschland eher unüblich gewesen. Die allgegenwärtige Geheimniskrämerei über die Höhe des eigenen Einkommens oder die Höhe der Nebenverdienste der gewählten Volksvertreter oder deren Lobbykontakte ist dafür ein gutes Beispiel. In anderen Ländern ist das ganz anders, hier dürften die USA mal als leuchtendes Vorbild dienen. Aber es tut sich was in Sachen Transparenz, das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) ist da ein gutes Beispiel und auch Unternehmen erkennen den strategischen Wert der Transparenz.

Aber wo soll der bei uns, bei den gemeinnützigen Vereinen, liegen ?

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"Bildungshaus Lurup" für Bundespreis nominiert ...

Am Fangdieckgraben ist die Natur in Ordnung. Damit das so bleibt, haben Kinder vom Bildungshaus Lurup eine Bachpatenschaft übernommen. Für dieses Engagement wurden sie jetzt beim Bundesentscheid des Förderpreises „Verein(t) für gute Kita und Schule" der spendenfinanzierten Stiftung Bildung nominiert.

Die Kinder sammeln am Bach regelmäßig Müll und haben gemeinsam einen Amphibienteich angelegt. Unterstützt vom Wasser-, Gartenbau- und Bezirksamt und dem Naturschutzbund Deutschland wurde der Fangdieckgraben renaturiert. Wassertiere finden hier so wieder ihren ursprünglichen Lebensraum vor. Neben der pädagogischen Betreuung und dem Wissenstransfer durch die Naturschutzeinrichtungen erforschen die Kinder unter anderem: „Warum ist Müll schädlich für die Fische?". Das umfassende Umweltwissen und die naturwissenschaftliche Bildung schaffen hier eine ganz besondere Generation an jungen und aktiven Umweltschützern. Außerdem wird hier Inklusion sehr hervorgehoben.

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© Quelle: Bildungshaus Lurup und LSFH e.V.

Willkommen im neuen Schuljahr 2019/-20


Immer wieder beginnt die jährliche Prozedur, für Kita-, Schul- und Fördervereine sowie für die schulpolitischen Gremien, wie z.B. den Elternrat an Schulen, ehrenamtlich engagierte Menschen für die Arbeit in den jeweiligen Gremien oder gar für die Übernahme einer Vorstandsfunktion zu gewinnen. Es ist nicht leicht, dafür jemanden zu begeistern. Grundsätzlich ist jeder bereit "mal mitzuhelfen" oder gelegentliche Aktionen aktiv zu unterstützen, aber es braucht auch Menschen für die ständige Mitarbeit in Vorstandsfunktionen von Schulvereinen oder Elternräten. Oft werden dann Gründe wie Schichtarbeit, Doppelbelastung oder gar fehlende Kompetenz für die Ablehnung ins Feld geführt. Das sind natürlich gewichtige Gründe und sie sind, in Anbetracht der komplizierten gesellschaftlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen, sicher mehr als berechtigt.

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Einsatz von "Microsoft Office 365" in Kita-, Schul- und Fördervereinen


Hessens Datenschutzbeauftragter Michael Ronellenfitsch hat die Anwendung von Microsoft Office 365 in seiner
Stellungnahme vom 09.07.2019 an Hessens Schulen für unzulässig erklärt.

Da die DSGVO deutschlandweit gilt, stellt sich die Frage, was in den anderen Bundesländern, speziell aber für Kita-, Schul- und Fördervereine, gilt. Microsoft Office 365 schafft offensichtlich, auch unabhängig von Schule, erhebliche Problemen für die Privatsphäre der Nutzer, da personenbezogene Daten von Eltern, Kindern und anderen in der Cloud gespeichert werden, deren Server zwar in Europa stehen, die aber nicht vor einem möglichen Zugriff US-amerikanischer Behörden geschützt sind.

 
"[…] Öffentliche Einrichtungen in Deutschland haben eine besondere Verantwortung hinsichtlich der Zulässigkeit und Nachvollziehbarkeit der Verarbeitung personenbezogener Daten. Auch muss die digitale Souveränität staatlicher Datenverarbeitung gewährleistet sein.[…]"

Es ist schon länger, spätestens aber seit der umfassenden Prüfung der belgischen Datenschutzbehörde, offenkundig, dass Windows 10 und Office 365, eine Fülle von Telemetrie-Daten an Microsoft übermitteln und dass deren Inhalte, trotz wiederholter Anfragen bei Microsoft, nicht abschließend offen gelegt wurden.

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Menschen von denen wir uns inspirieren lassen können



Katja Hintze: Bildung eine Stimme geben


Katja Hintze M.A. phil. ist die Vorstandsvorsitzende der Spendenorganisation Stiftung Bildung. Ihre Mission: die Zivilgesellschaft im Bildungsbereich stärken und Menschen sensibilisieren für Bildung in Deutschland zu spenden.

Text: Anke Bracht, Foto: Moritz Melms; dieser Text erschien zuerst auf www.weberbank-diskurs.de 


Zwei Drittklässlerinnen haben eine schriftliche Vereinbarung aufgesetzt. Sie definiert ihre Chancenpatenschaft, wie die Stiftung Bildung dieses Projekt nennt. Eines der Kinder hat Fluchterfahrung, das andere Kind lebt schon länger in Deutschland. Die Kinder halten in der Patenschaftsvereinbarung detailliert fest, was sie gemeinsam machen wollen: Hausaufgaben, Sport, ins Kino gehen. 6.000 solcher Tandems hat die Stiftung Bildung in den vergangenen drei Jahren bereits bundesweit zusammengebracht. Bis 2021 sind 5.000 weitere geplant – und realistisch in der Umsetzung, so die Vorstandsvorsitzende der Spendenorganisation: „Diese Patenschaften sind niedrigschwellige Hilfen", neben der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung fokussieren wir uns jetzt auch auf jene, die beispielsweise zuhause mit Alkoholmissbrauch konfrontiert werden, die ein körperliches Handicap oder Schwierigkeiten mit der Sprache haben."

Ein undichtes Schuldach ist der Auslöser

Es ist ihre eigene Geschichte, die Katja Hintze zur Stimme für Bildung werden lässt. Von Anbeginn engagiert sich die damals als Kooperationsmanagerin in der Wirtschaft tätige Mutter als Vorstand in dem Kinderladen, in dem ihre heute 22 und 24 Jahre alten Töchter betreut wurden. Dann folgt die Einschulung und sie ist erschüttert über die Baustelle, die doch eigentlich ein Neubau sein soll: Es regnet rein. Dieser Moment ist die Initialzündung für das, was heute die spendenfinanzierte Stiftung Bildung ist. Katja Hintze gründet einen Schulförderverein in der Grundschule. Schon als Kind bei den Pfadfinder*innen hat sie sich damit auseinandergesetzt, wie man Dinge verändern kann, was man selbst dazu beitragen kann. Es folgt die Gründung des Landesverbandes der Kita- und Schulfördervereine Berlin-Brandenburg, dessen ehrenamtliche Vorsitzende sie bis heute ist. 800 Kita- und Schulfördervereine sind dem Verband heute angeschlossen. Vor sieben Jahren, folgt der nächste Schritt: „Wir brauchten auf bundespolitischer Ebene eine Stimme, die unser aller Bildungsengagement öffentlich vertritt", so Katja Hintze. Und sie will Projekte mit Spendengeldern fördern. Gemeinsam mit neun anderen Ehrenamtlichen nimmt sie sich ein Jahr Zeit, um die Strukturen hierfür zu erarbeiten. Dabei ist ganz sukzessive die Stiftung Bildung entstanden, sagt die Vorstandsvorsitzende der Spendenorganisation.

96 Prozent aller Schulen sind Teil des Netzwerks

Die Stiftung Bildung ist gut aufgestellt: Sie steht unter der Schirmherrschaft von Gesine Schwan und ist Partnerin des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ), welches hauptamtliche Regionalstellen finanziert. 2018 konnte die Organisation rund drei Millionen Spenden- und Fördereinnahmen verbuchen. 96 Prozent aller Schulen – inklusive Berufsschulen – sind aktuell Teil dieses Netzwerks; die Zahlen der Kitas liegen etwas darunter. Das bedeutet die Zusammenarbeit mit 40.000 Kita- und Schulfördervereinen und rund zwei Millionen Ehrenamtlichen bundesweit. Gefördert werden kleinere und größere Projekte – vom einzelnen Buch für die Kinder in der Chancenpatenschaft bis zur Entwicklung einer Nachhaltigkeits-App oder die Jugendnachhaltigkeitskonferenz youcoN.

Appell an das Engagement der Zivilgesellschaft

Doch trotz dieser Erfolge sieht sich Katja Hintze mit der Stiftung Bildung noch lange nicht am Ziel: „Die Deutschen spenden pro Jahr mehr als 4 Milliarden Euro. Für viele Menschen ist Spenden selbstverständlich, aber die dringende Notwendigkeit, Bildung in unserem Land finanziell zu unterstützen, sollte auch selbstverständlich sein." Sie möchte noch mehr Bürger*innen dazu bewegen, sich zu engagieren: „Wir müssen die Zivilgesellschaft im Bildungsbereich stärken", sagt Katja Hintze, „denn nur mit Bildung ermöglichen wir Chancengerechtigkeit, Partizipation, Vielfalt und Demokratie."

www.stiftungbildung.com/spenden



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© Text: Anke Bracht, Foto: Moritz Melms; dieser Text erschien zuerst auf www.weberbank-diskurs.de