Gesetzesänderung zu Vereinfachung von Mitgliederversammlungen



Corona: Mitglieder-/Hauptversammlung
/Wahlen


Der "LSFH e.V." steht für Digitalisierung, das BGB allerdings nicht, denn es zwingt Vereine alle Sitzungen, seien es nun Vorstandsitzungen und/oder Mitgliederversammlungen, „präsent", d.h. in persönlicher Anwesenheit aller Abstimmungsberechtigten Mitglieder abzuhalten.

Das erste Quartal 2020 geht zu Ende und in vielen Kitas, Schul- und Fördervereinen steht die Mitglieder-, Haupt- oder Vollversammlung und damit in vielen Vereinen auch satzungsgemäße Neuwahlen an.

Covid-19 bringt Unzulänglichkeiten in Gesetzen und Satzungen schonungslos an den Tag. Fehlen entsprechende Regelungen in der Satzung, sind virtuelle Versammlungen und Beschlüsse unzulässig, Wahlperioden für wichtige Vereinsorgane laufen ab und Neuwahlen sind aufgrund der Versammlungsverbote in den einzelnen Bundesländern verboten.
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© Bundesregierung, http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/181/1918110.pdf

PRESSEERKLÄRUNG


Kostenfreies Arbeiten für alle Ehrenämter und schulpolitischen Gremien aus dem Bereich Erziehung & Bildung


In Zeiten von Corona hat sich auch ganz entschieden das ehrenamtliche Engagement verändert. Gerade die sozialen Tätigkeiten in Kita und Schule werden massiv zurückgeschraubt, da diese oft auch Gruppenabsprachen oder -abstimmungen benötigen und i.d.R. in diesen Objekten stattfinden. Alle ehrenamtlich engagierten Menschen befinden sind mehr oder weniger in den heimischen vier Wänden. Alle Vorhaben sind durch dieses Ereignis auf Eis gelegt. In manchen Schulen ist sogar die Kommunikation über E-Mail zusammengebrochen, da der „digitale" Ansturm in diesen Tagen so hoch war wie nie zuvor.

Der „Landesverband der Kita-, Schul- und Fördervereine Hamburg (LSFH) e.V." möchte in dieser Situation konkret und ganz praktisch helfen, denn „warme Worte" allein bewegt noch nichts. Deshalb bietet der LSFH e.V. mit der Unterstützung seiner Partner, dem „GSH e.V." und dem „Runden Tisch der norddeutschen Vereine", allen Ehrenämtern, schulischen Gremien (Schülerrat, Elternrat) und Betreuer*innen (Lehrer*innen, Erzieher*innen, Leitungen) die Nutzung unserer Ressourcen bis zum Schuljahresende kostenfrei an:

  • Funktions-E-Mail-Adresse pro Verein/schulisches Gremium
  • Nutzung von Video-Konferenzen (alle Beteiligten können in einem virtuellen Besprechungsraum alle wichtigen Vorgehensweisen und Regelungen besprechen, Dateien austauschen und mit Hilfe von Screen-Sharing an Ihren Projekten und Vorhaben weiterarbeiten. Eltern- und Schülerräte können auf diese Weise ihre Elternrats- und Schülerratssitzungen wie geplant durchführen. Gleiches bieten wir auch den Kreiselternräten an (KER)
  • Eine eigene Domain (wenn nicht schon vorhanden) um alle wichtigen Informationen für Kita und Schule nach außen kommunizieren zu können.



Melden Sie sich einfach bei uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Telefon :
040 - 882 157 40 | 040 - 882 157 43 an.

Gern rufen wir auch zurück. Benennen Sie uns dazu einfach einen Termin und eine passende Uhrzeit.

Ihr Landesverband der Kita-, Schul- und Fördervereine (LSFH) e.V.
Vorstand

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Frühjahrsputz - z.B. in Baden-Württemberg


Es ist ein Dauerthema in allen Vereinen, allen Verbänden und Stiftungen: Der Trend zu weniger ehrenamtlichem Engagement. Die Gründe sind vielfältig, einer aber ist immer derselbe: Zu viel Bürokratie. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die seit 2018 Vereine, wie Großunternehmen, mit reichlich Ver- und Geboten und enormen Bußgelddrohungen beglückt hat. Da wirft mancher altgedienter Vorstand lieber hin, als sich der Gefahr eines kostenträchtigen Fehlers auszusetzen. Ein Nachfolger wird i.d.R. aus denselben Gründen nicht gefunden. Die DSGVO ist aber eben nur ein Beispiel von Vielen.

Von wie Vielen lässt sich nun im "Empfehlungsbericht des Normenkontrollrats Baden-Württemberg" nachlesen. Aus einer Vielzahl von Einzelvorschlägen der über 1.900 befragten Vereine und Ehrenamtlichen hat der Normenkontrollrat Baden-Württemberg dann 49 Entlastungvorschläge ausgewählt. Diese reichen von der Vereinfachung des Datenschutzes über die Verbesserung der Servicequalität in den Registergerichten bis zu Anpassungen des Steuerrechts zur Gemeinnützigkeit. Der Normenkontrollrat empfiehlt der Landesregierung die zügige Umsetzung dieser Vorschläge bzw. auf deren zügige Umsetzung hinzuwirken. 

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Wesentliche Anforderungen an die Nutzung „Sozialer Netzwerke"


Vereine sind natürlich keine Behörden, sondern private juristische Personen, nur was für eine Behörde gilt, kann für Verein nicht schlecht sein, so dass sich ein Blick in die Forderungen des LfDI Baden-Württemberg lohnt. Wie im Rahmen der Vorstellung seines Datenschutz-Tätigkeitsberichts 2019 angekündigt, stellt der LfDI die wesentlichen Anforderungen an die behördliche Nutzung „Sozialer Netzwerke" vor. Mit 5 klaren Anforderungen und seinen Erläuterungen dazu greift der LfDI die aktuelle Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs und des Bundesverwaltungsgerichts zu „Sozialen Netzwerken" auf und konkretisiert seine bereits 2017 vorgestellte

Richtlinie zur Nutzung von Sozialen Netzwerken"


weiter.

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© RA Boettger

Coronavirus aktuell


Senat beschließt: Hamburger Schulen verlängern für Schülerinnen und Schüler die Ferien um zwei Wochen. Aufgrund der erheblichen Zunahme der Corona-Erkrankungen in Deutschland hat der Hamburger Senat heute entschieden, die am Sonntag endenden Hamburger Frühjahrsferien vorläufig um zwei Wochen bis zum 29. März 2020 zu verlängern und den regulären Schulbetrieb für Schülerinnen und Schüler in den nächsten 14 Tagen ruhen zu lassen. An allen Schulen findet in dieser Zeit eine Notbetreuung für Schülerinnen und Schüler bis 14 Jahre statt. Die Lehrkräfte organisieren in dieser Zeit Lernangebote, die die Schülerinnen und Schüler zu Hause bearbeiten sollen. Zudem kommunizieren sie über E-Mail, Telefon oder andere digitale Kanäle regelmäßig mit ihren Schülerinnen und Schülern. Um die Abschlussprüfungen, insbesondere das Abitur, nicht zu gefährden, finden alle Prüfungen wie geplant statt. Zusätzlich werden zur Sicherheit weitere Nachschreibetermine angeboten. Der Krisenstab der Schulbehörde wird in Zusammenarbeit mit den Schulen in den nächsten Tagen viele offene Fragen klären und die Schulleitungen sowie die Eltern täglich über die Homepage der Schulbehörde informieren.
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Richtiges SIGNAL aus Brüssel !



Anders als der "Landesverband der Kita-, Schul- und Fördervereine Hamburg (LSFH) e.V.", tun sich die EU-Gremien schwer mit einem einheitlichen Kurs für die Messenger-Kommunikation der EU-Parlamentarier.

Der LSFH e.V. empfiehlt von Anfang an, den völligen Verzicht auf „What´sApp" in der Vereinsarbeit und den ausschließlichen Einsatz des durchgängig verschlüsselten Messengerdienstes „Signal".

Die Verwaltung des EU-Parlaments hingegen untersagte den Abgeordneten noch im Herbst 2019 die Nutzung von „Signal", da diese keine Standardsoftware und im Hause noch nicht auf Ihre Sicherheit hin getestet worden sei. Sie empfahl weiterhin „WhatsApp", wohl wissend, dass WA Standortdaten, Telefonnummern und Profilfotos an den Mutterkonzern Facebook weiterleitet und diese dort von US-Behörden vergleichsweise einfach abgegriffen werden können. Diese Empfehlung brachte der Verwaltung nicht unerhebliche Kritik ein.

Wie das Online Magazin Politico" nun berichtet, empfiehlt die EU-Kommission ihren Mitarbeitern hingegen nun auch ganz ausdrücklich den Messengerdienst „Signal" für den Nachrichtenaustauschs innerhalb der Kommission und mit Außenstehenden zu nutzen.

Es steht zu Erwarten, dass diese Empfehlung bei den Sicherheitsbehörden nicht so gut ankommt, denn das offene Protokoll Signal und die zugehörige quelloffene Software sowie das zugrundeliegende Verschlüsselungsverfahren „Axolotl", dass bei „Signal" standardmäßig für Einzel- und Gruppenchats sowie bei Video-Kommunikation zum Einsatz kommt, begrenzt die Abhörmöglichkeiten ganz erheblich.

Der Forderung von Strafverfolgern und Geheimdiensten auf Zugang zur Messenger-Kommunikation im Klartext erteilt die EU-Kommission damit eine klare Absage und gibt der Vertraulichkeit der digitalen Kommunikation den Vorrang.

Ihr LSFH e.V.

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© LSFH e.V. | RA Kai Boettger

Freiwillige Selbstverpflichtung des LSFH e.V.



Mit der Unterzeichnung der "Charta der Vielfalt" freiwillige Selbstverpflichtung setzt sich der "Landesverband der Kita,-Schul-und Fördervereine Hamburg (LSFH) e.V." als eine von 3.300 Unterzeichner*innen für eine wertschätzende und vorurteilsfreie Organisationsstruktur ein, das Talente auf Grund ihrer Leistungen schätzt -unabhängig von Alter, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, ethnischer Herkunft und Nationalität, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und Identität oder physischen Fähigkeiten. Deshalb haben wir im November 2019 die Charta der Vielfalt unterzeichnet. 

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„Public Money? Public Code ?“




... ist der Kampagnenslogan der Free Software Foundation Europe (FSFE).


Sie fordert, dass mit öffentlichen Geldern entwickelte Software als sog. Freie Software (Open Source) von allen Bürgern kostenfrei und unbeschränkt genutzt, verändert und weitergegeben werden darf. Der "Landesverband der Kita-, Schul- und Fördervereine (LSFH) Hamburg e.V." setzt für seine Angebote "DigitalPaktVerein","DigitalPaktSchule" und "DigitalPaktMitglieder" von Anfang an auf Open Source oder Software aus jungen StartUp-Unternehmen. Dies vor allem aus betriebswirtschaftlichen aber auch aus Datenschutz- und sicherheitsgründen.


Was zunächst wie die Forderung realitätsfremder digital natives anmutete, findet in der öffentlichen Diskussion und im Meinungsbild der bürgerlichen Zivilgesellschaft um die Digitale Revolution immer mehr Anhänger. Gerade unter den Gesichtspunkten Datenschutz und Datensicherheit wird freie Software inzwischen auch von europäischen Regierungen nicht mehr als bloße Spinnerei abgetan. Vertreter des linken Parteispektrums tun sich damit weit weniger schwer, als Vertreter des konservative oder gar rechten Spektrums.


Geradezu eine Kehrtwende legte, nach rund 20 Jahren der kategorischen Ablehnung, überraschen die CDU auf ihrem 32. Parteitag Ende November 2019 hin. Mit ihrem Parteitagsbeschluss schließt sich die CDU nun der Forderung der Free Software Foundation Europe (FSFE) an und wendet sich von ihrem Standpunkt im Bundestagswahlkampf 2017 ab. Dieser Beschluss bindet nun auch die CDU in Hamburg. Allerdings ist Papier ja bekanntlich sehr geduldig. Es dürfte also interessant werden zu verfolgen, ob und welche Auswirkungen das auf den Hamburger Bürgerschaftswahlkampf der CDU nehmen wird.


Für den "Landesverband der Kita-, Schul- und Fördervereine (LSFH) Hamburg e.V." und alle Vereine bleibt zu hoffen, dass nun der Weg frei gemacht wird, auch Projekte auf der Basis freier Software, insbesondere in den Bereichen von Erziehung, Bildung und Erwachsenenqualifizierung sowie anderen, ehrenamtlich engagierter Bürgerinnen und Bürgern, finanziell zu fördern.


Im "Landesverband der Kita-, Schul- und Fördervereine (LSFH) Hamburg e.V." wurde bereits der Grundstein für die Schaffung vertrauenswürdiger, DSGVO konformer IT-Systeme gelegt. Auch Vereine werden ihre digitale Souveränität in den Focus nehmen und alles daransetzen müssen, zukünftig die vollständige Kontrolle über ihre Vereins-Infrastruktur, ihre Software und Vereins-IT-Systeme zurück zu gewinnen. Ohne ausreichende finanzielle Förderung, wird dies allerdings nur oberflächlich oder gar nicht gelingen.


Ihr LSFH e.V.

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Newsletter Januar-2020



Wichtige Information zum Gruppenversicherungsvertrag des Bundesverbandes [ BSFV e.V. ] und der ARAG Sportversicherung

Trägervereine der Kita- oder Schulkindbetreuung benötigen eine Betriebshaftpflichtversicherung, die ab sofort im Gruppenversicherungsvertrag aufgenommen ist. Trägervereine stehen im direkten Vertragsverhältnis mit dem Schulträger oder dem Träger der Kita-Einrichtung und sichern z. B. die Betreuung von Grundschülern oder Kindergartenkindern ab. Ab 2020 muss für dieses Tätigkeitsfeld die Zusatzversicherung "Trägerverein" abgeschlossen werden.


Wir haben folgende Rahmenbedingungen vereinbart:

  • Kita- und Schulfördervereine, die dem BSFV oder einem angeschlossenen Landesverband bis zum 31.12.2019 beitreten oder bereits beigetreten sind, haben Bestandsschutz und sind im Jahr 2019 und 2020 beitragsfrei gestellt, aber dennoch greift die Betriebshaftpflichtversicherung. Ab 01.01.2021 wird jährlich ein Beitrag von 200,00 Euro für diese Betriebshaftpflichtversicherung (Trägerverein) fällig.
  • Für Kita- und Schulfördervereine, die dem BSFV oder einem angeschlossenen Landesverband ab dem 01.01.2020 beitreten, wird ab 2020 jährlich ein Beitrag von 200,00 Euro für diese Betriebshaftpflichtversicherung (Trägerverein) fällig.


Wir werden die Mitglieder, die dem Gruppenversicherungsvertrag beigetreten sind, entsprechend informieren. Die aktuelle Beitrittserklärung zur Versicherung finden Sie immer auf unserer Internetseite unter dem folgenden Link:

https://schulfoerdervereine.de/de/leistungen/versicherungen/versicherung-fuer-mitglieder-der-landesverbaende/



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Online-Sprechstunde ...



Offene "Online-Sprechstunde des LSFH Vorstandes", Donnerstag, 20. Februar 2020, 18:00 - 19:45


Videokonferenzen und –chats stellen heute ein vielseitig einsetzbares Kommunikations- und Interaktionsmedium dar, um Beratungs- und Schulungsleistungen des LSFH e.V. auf digitalem Weg zu realisieren. Die neue LSFH-Online-Sprechstunde bietet allen Vereinsfunktionären und Interessierten eine schnelle, ortsunabhängige und damit sehr effiziente Informationsversorgung und stellt eine sinnvolle Ergänzung zum traditionellen Vor-Ort-Sprechtag dar.

Der technische Dienstleister des LSFH e.V. sorgt für die erforderliche Anwendungsfreundlichkeit für alle Nutzergruppen und gewährleistet Datenschutz und Informationssicherheit.Sie haben Fragen oder ein konkretes Anliegen? Sie möchten sich über Angebote oder eine Mitgliederschaft im Landesverband informieren? Sprechen Sie mit uns von Angesicht zu Angesicht. Zwei Vorstandsmitglieder stehen Ihnen dafür 1x im Monat zur Verfügung.

Die aktuellen Termine und Sprechzeiten werden jeweils in der Terminübersicht auf der Sartseite der LSFH-Website angezeigt und in allen Veröffentlichungen des LSFH e.V. kenntlich gemacht. Nutzen Sie diese Möglichkeit unkompliziert und schnell Verantwortliche des Landesverbandes kontaktieren zu können.

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