Web-Browser ist nicht gleich Web-Browser


Vereinsarbeit ist ohne Internet nicht mehr denkbar. Wir alle nutzen dazu, wie 
selbstverständlich, Web-Browser wie Mozilla Firefox, Google Chrome, Microsoft Internet Explorer oder Microsoft Edge. Hinzu kommen in der Regel Erweiterungen und die Nutzung externer Bibliotheken des Betriebssystems oder dritter Parteien. Wir können daher gar nicht wirklich verhindern, dass dabei auch Daten aus nicht vertrauenswürdigen Quellen geladen werden. Diese Daten aber können Viren,Trojaner, Spyware, etc. enthalten. Es ist daher fast schon eine Binsenweisheit, dass das Surfen im Internet grundsätzlich ein Risiko für unsere Daten darstellt. Es ist also ratsam, seinen Browser sorgfältig auszuwählen.

Aber woran soll man seine Auswahl denn ausrichten ?

Dabei helfen uns die vom „Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik" (BSI) aufgestellten Mindeststandards für Web-Browser. Sie beschreiben Sicherheitsanforderungen an Web-Browser, die auf Arbeitsplatzrechnern der Bundesverwaltung eingesetzt werden. Und, was für die Bundesverwaltung gut ist, kann für unseren Verein nicht schlecht sein. Das BSI hat den Mindeststandard für sichere Web-Browser am 19.09.2019 in der überarbeiteten Version 2.0 veröffentlicht. Auch die ergänzende Browser - Abgleichstabelle wurde entsprechend aktualisiert. Zusätzlich hat das BSI eine
Gegenüberstellung der Mindeststandard-Anforderungen zu den Anforderungen des IT-Grundschutzes veröffentlicht.



Das Ergebnis kann nicht eindeutiger ausfallen:


Einziger Browser, der aktuell alle BSI-Standards erfüllt, ist der 

Mozilla Firefox 68 Extended Support Release (ESR)

Der LSFH e.V. rät seinen Mitgliedsvereinen daher an, aktuell diesen Browser für die Vereinsarbeit verbindlich zu machen. Für diejenigen, die tiefer in die Materie einsteigen möchten, stehen die aktuellen Dokumente auch beim BSI zum Download bereit.


Ihr
LSFH|RTNV-Team  
 

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