Schulen empfehlen
den LSFH e.V.
Hilfe & Unterstützung für den eigenen Förderverein
Der Förderverein an
Ihrem Standort
Ein Förderverein bereichert jede Schule: Er schafft zusätzliche Möglichkeiten für Projekte, Ausstattung und Angebote, stärkt die Zusammenarbeit aller Beteiligten und unterstützt dort, wo Zeit und Mittel fehlen. So entsteht ein lebendiges Schulumfeld, in dem Kinder optimale Chancen erhalten und Gemeinschaft wirklich spürbar wird.
Welche Schul-Projekte sind machbar?
Nutzen Sie unser Projekt-Archiv für Schulprojekte und lassen Sie sich inspirieren.
Vorteile für Ihre Schule
durch die Zusammenarbeit mit dem LSFH
Stärkere Fördervereine – stärkere Schulen
Durch unsere Beratung, Schulungen und Materialien werden Fördervereine professioneller, effizienter und nachhaltiger – das kommt direkt Ihrer Schule und den Schüler:innen zugute.
Zugang zu exklusiven Fördermöglichkeiten
Unsere Mitglieder erhalten Hinweise auf aktuelle Förderprogramme und profitieren von Kooperationen, z. B. mit der Stiftung Bildung oder regionalen Förderern.
Beratung bei Herausforderungen im Schulalltag
Ob Satzung, Haftungsfragen oder Projektplanung – wir stehen Fördervereinen und Schulen bei rechtlichen, organisatorischen und praktischen Fragen zur Seite.
Vernetzung mit anderen Schulen und Vereinen
Der Austausch mit anderen engagierten Akteur:innen schafft neue Ideen, Kooperationen und gibt Impulse für die eigene Schulentwicklung.
Professionelle Fortbildungen für Ehrenämter
Unsere passgenauen Seminare stärken die Kompetenzen von Engagierten im Schulumfeld – von der Kassenführung bis zur Projektarbeit.
Interessenvertretung auf Landes- und Bundesebene
Wir bringen Ihre Themen in politische Gespräche ein und setzen uns für gute Rahmenbedingungen im Ehrenamt Schule ein.
Impulse für eine lebendige Schulkultur
Projekte, Ideen und Best-Practice-Beispiele aus unserem Netzwerk helfen, Schule als aktiven Lebensraum zu gestalten – für Kinder, Eltern und Lehrkräfte.
Entlastung der Schulleitung und des Kollegiums
Ein gut unterstützter und informierter Förderverein kann Aufgaben übernehmen, entlasten und gezielt dort helfen, wo Ressourcen fehlen.
Unterstützung bei der Gründung oder Belebung von Fördervereinen
Noch kein Förderverein oder einer ohne Schwung? Wir begleiten die Gründung, Reaktivierung und Neuausrichtung – individuell und unkompliziert.
Bildung im Wandel der Zeit – Die Schulgeschichte Hamburgs
Die Schule ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Spiegel ihrer Zeit. Wer verstehen will, warum unsere Schulen heute so sind, wie sie sind, muss zurückblicken – auf eine Geschichte voller Umbrüche, Ideen und Herausforderungen.
Hamburgs Bildungswesen hat sich über viele Jahrhunderte hinweg verändert: von den ersten kirchlichen Unterrichtsstätten im Mittelalter über bürgerliche Schulreformen und ideologisch geprägte Zeiten bis hin zu modernen Ganztagsschulen, digitalem Unterricht und inklusiven Bildungsangeboten.
Jede Epoche hat ihre Spuren hinterlassen – in Schulgebäuden, Unterrichtsinhalten, Lehrerrollen und im Selbstverständnis von Schule. Und immer wieder waren es engagierte Menschen – Lehrkräfte, Eltern, Schüler:innen, Bürger:innen –, die das Bildungssystem geprägt und weiterentwickelt haben.
Diese Zeitleiste gibt einen lockeren Überblick über einige Stationen der Schulgeschichte Hamburgs – verständlich, lebendig und mit Bezug zum Hier und Jetzt.
Erste Formen eines Bildungssystems im Mittelalter
Bereits im 13. Jahrhundert gab es in Hamburg erste Dom- und Klosterschulen, vor allem für Jungen aus wohlhabenden Familien. Der Unterricht diente meist der Vorbereitung auf kirchliche oder kaufmännische Laufbahnen. Lesen, Schreiben und Latein standen im Mittelpunkt. Bildung war an Kirche und Stand gebunden – eine Schulpflicht existierte nicht. Mädchen hatten kaum Zugang zu formaler Bildung.
Entwicklungen im 17. und 18. Jahrhundert
Mit dem Aufstieg des Bürgertums wuchs der Wunsch nach breiterer Bildung. Die Stadt förderte den Ausbau öffentlicher Schulen, sogenannte Realschulen entstanden, in denen praktische Kenntnisse wie Rechnen und kaufmännisches Wissen vermittelt wurden. Auch erste Ansätze eines Mädchenschulwesens wurden sichtbar. Hamburg galt als fortschrittlich – nicht zuletzt durch engagierte Bürger:innen, die Lesen und Schreiben für alle Kinder zugänglich machen wollten.
Schule im 19. Jahrhundert
1871 führte Hamburg eine allgemeine Schulpflicht ein – ein Meilenstein. Es entstanden viele neue Schulgebäude, oft in Backsteinbauweise, die noch heute das Stadtbild prägen. Die Volksschule wurde zur Regelschule für die Mehrheit der Kinder. Zugleich entwickelte sich ein gegliedertes Schulwesen mit höheren Schulen für bürgerliche Schichten. Lehrerbildung wurde systematisiert, der Unterricht zunehmend normiert. Bildung wurde zur staatlichen Aufgabe – und zur gesellschaftlichen Erwartung.
Reformpädagogik an Hamburger Schulen
Um 1900 prägten reformpädagogische Ideen das Hamburger Schulwesen: Lernen durch Erleben, Selbstständigkeit und Kreativität sollten gefördert werden. Schulen wie das Johanneum und die Lichtwarkschule wurden zu Vorreitern. Die 1920er Jahre galten als Aufbruch: Schulversuche mit Projektunterricht, altersgemischtem Lernen und demokratischen Elementen sorgten für Aufsehen – und wirken bis heute nach. Besonders die Hamburger Schulreform von 1919 brachte große Freiheiten in der Gestaltung des Unterrichts.
NS-Zeit (1933–1945)
Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde auch das Hamburger Schulsystem gleichgeschaltet. Jüdische Schüler:innen und Lehrer:innen wurden systematisch ausgeschlossen, Unterrichtsinhalte ideologisch umgestaltet. Nationalsozialistische Erziehung, militärischer Drill und Führerprinzip prägten den Alltag. Zahlreiche Schulen verloren ihre Offenheit und Vielfalt. Einige Lehrkräfte leisteten Widerstand – viele jedoch passten sich dem System an.
Nachkriegszeit und Wirtschaftswunder (1945–1970er)
Nach 1945 begann der mühsame Wiederaufbau des Schulwesens. Viele Schulgebäude waren zerstört, der Lehrermangel groß. Der Schulalltag war geprägt von Improvisation, Mangel an Material – und gleichzeitig vom Wunsch nach einem Neuanfang. In den 1950er Jahren begann der Ausbau der Realschulen und Gymnasien. Bildung wurde als Schlüssel für den Aufstieg in der sozialen Marktwirtschaft gesehen. In Hamburg entstanden moderne Schulbauten und ein breiteres Bildungsangebot.
Reformen und Entwicklungen von 1980 bis heute
Die letzten Jahrzehnte brachten tiefgreifende Veränderungen: Einführung der Gesamtschulen, Ausbau der Ganztagsbetreuung, Digitalisierung, Inklusion und die Diskussion um Bildungsgerechtigkeit. Die Schulstruktur wurde neu gedacht – mit Stadtteilschule und Gymnasium als Hauptformen. Hamburg setzte auf mehr individuelle Förderung und Schulautonomie. Fördervereine, Elterninitiativen und Projektarbeit gewannen an Bedeutung. Heute ist Schule ein Lebensraum – offen für Vielfalt, aber auch konfrontiert mit sozialen Herausforderungen.
Wissen, Strukturen, Chancen – das Schulwesen in Hamburg im Überblick
Hamburgs Schullandschaft ist vielfältig, gut organisiert und bewegt sich im Spannungsfeld von Tradition und Reform. Von rechtlichen Grundlagen über Förderprogramme bis hin zu aktuellen Themen wie Inklusion und Bildung für nachhaltige Entwicklung – hier finden Sie alle wichtigen Informationen und Anlaufstellen für engagierte Akteur:innen im schulischen Umfeld.
Erste Formen eines Bildungssystems im Mittelalter
Bereits im 13. Jahrhundert gab es in Hamburg erste Dom- und Klosterschulen, vor allem für Jungen aus wohlhabenden Familien. Der Unterricht diente meist der Vorbereitung auf kirchliche oder kaufmännische Laufbahnen. Lesen, Schreiben und Latein standen im Mittelpunkt. Bildung war an Kirche und Stand gebunden – eine Schulpflicht existierte nicht. Mädchen hatten kaum Zugang zu formaler Bildung.
Entwicklungen im 17. und 18. Jahrhundert
Mit dem Aufstieg des Bürgertums wuchs der Wunsch nach breiterer Bildung. Die Stadt förderte den Ausbau öffentlicher Schulen, sogenannte Realschulen entstanden, in denen praktische Kenntnisse wie Rechnen und kaufmännisches Wissen vermittelt wurden. Auch erste Ansätze eines Mädchenschulwesens wurden sichtbar. Hamburg galt als fortschrittlich – nicht zuletzt durch engagierte Bürger:innen, die Lesen und Schreiben für alle Kinder zugänglich machen wollten.
Schule im 19. Jahrhundert
1871 führte Hamburg eine allgemeine Schulpflicht ein – ein Meilenstein. Es entstanden viele neue Schulgebäude, oft in Backsteinbauweise, die noch heute das Stadtbild prägen. Die Volksschule wurde zur Regelschule für die Mehrheit der Kinder. Zugleich entwickelte sich ein gegliedertes Schulwesen mit höheren Schulen für bürgerliche Schichten. Lehrerbildung wurde systematisiert, der Unterricht zunehmend normiert. Bildung wurde zur staatlichen Aufgabe – und zur gesellschaftlichen Erwartung.
Reformpädagogik an Hamburger Schulen
Um 1900 prägten reformpädagogische Ideen das Hamburger Schulwesen: Lernen durch Erleben, Selbstständigkeit und Kreativität sollten gefördert werden. Schulen wie das Johanneum und die Lichtwarkschule wurden zu Vorreitern. Die 1920er Jahre galten als Aufbruch: Schulversuche mit Projektunterricht, altersgemischtem Lernen und demokratischen Elementen sorgten für Aufsehen – und wirken bis heute nach. Besonders die Hamburger Schulreform von 1919 brachte große Freiheiten in der Gestaltung des Unterrichts.
NS-Zeit (1933–1945)
Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde auch das Hamburger Schulsystem gleichgeschaltet. Jüdische Schüler:innen und Lehrer:innen wurden systematisch ausgeschlossen, Unterrichtsinhalte ideologisch umgestaltet. Nationalsozialistische Erziehung, militärischer Drill und Führerprinzip prägten den Alltag. Zahlreiche Schulen verloren ihre Offenheit und Vielfalt. Einige Lehrkräfte leisteten Widerstand – viele jedoch passten sich dem System an.
Nachkriegszeit und Wirtschaftswunder (1945–1970er)
Nach 1945 begann der mühsame Wiederaufbau des Schulwesens. Viele Schulgebäude waren zerstört, der Lehrermangel groß. Der Schulalltag war geprägt von Improvisation, Mangel an Material – und gleichzeitig vom Wunsch nach einem Neuanfang. In den 1950er Jahren begann der Ausbau der Realschulen und Gymnasien. Bildung wurde als Schlüssel für den Aufstieg in der sozialen Marktwirtschaft gesehen. In Hamburg entstanden moderne Schulbauten und ein breiteres Bildungsangebot.
Reformen und Entwicklungen von 1980 bis heute
Die letzten Jahrzehnte brachten tiefgreifende Veränderungen: Einführung der Gesamtschulen, Ausbau der Ganztagsbetreuung, Digitalisierung, Inklusion und die Diskussion um Bildungsgerechtigkeit. Die Schulstruktur wurde neu gedacht – mit Stadtteilschule und Gymnasium als Hauptformen. Hamburg setzte auf mehr individuelle Förderung und Schulautonomie. Fördervereine, Elterninitiativen und Projektarbeit gewannen an Bedeutung. Heute ist Schule ein Lebensraum – offen für Vielfalt, aber auch konfrontiert mit sozialen Herausforderungen.
Newsletter bestellen
Aktuelle Informationen. Nutzen Sie das Informationsangebot des LSFH.
Mitglied werden
Gemeinsam stark. Nutzen Sie die Vorteile des LSFH.
Spenden Sie!
Zeit oder Geld. Beides hilft, dass der LSFH seinen Aufgaben gerecht werden kann.